Richtiges lüften, des Wohnwagens/Wohnmobils in der Wintersaison

Beim Wintercamping stehen Sie vor einigen besonderen Herausforderungen und sollten dem Lüften und Heizen besondere Aufmerksamkeit schenken. Damit Ihr Wohnwagen auch in der Wintersaison mollig warm ist, haben Sie sich für ein Modell mit effektiver Heizung entschieden. Um Vorbeugung gegen Schimmelbildung zu betreiben und Feuchtigkeit zu vermeiden, sollten Sie regelmäßig stoßlüften.

Wie lüftet man das Wohnmobil im Winter richtig?

Feuchtigkeit im Wohnmobil entsteht nicht durch schlecht gedämmte Wände, sondern bildet sich in der Regel durch feuchte Kleidung und unsachgemäßes Lüften direkt im Innenraum. Sie kehren von einem Skiausflug oder vom Rodeln zurück und möchten es sich in Ihrem warmen Wohnwagen richtig gemütlich machen und die Kälte aus Ihren Gliedern bekommen. Wenn Sie in der Wintersaison nur heizen und wenig Frischluft einlassen, sind Stockflecken und Schimmelbildung vorprogrammiert. Obendrein sollten Sie wissen, dass sich Frischluft viel schneller erwärmt als die feuchte und abgestandene Luft die sich im Wohnmobil befindet. Sie leisten also durch regelmäßiges Fenster und Tür öffnen einen effektiven Beitrag für ein angenehmes Raumklima und die Vorbeugung gegen Schimmel. Öffnen Sie Zwei bis drei Mal pro Tag alle Fenster des Wohnwagens vollständig, so sorgen Sie für den notwendigen Luftausgleich im engen und durch Kondenswasser gefährdeten Innenraum.

Wie lange lüften um Schimmelbildung vorzubeugen?

Während Sie lüften, schalten Sie die Heizung aus und sparen dabei Energie. Um abgestandene Luft durch Frischluft zu ersetzen und Kondenswasser sowie der damit einhergehenden Schimmelbildung vorzubeugen, sollten Sie mindestens 15 Minuten lüften. Die Stoßlüftung sorgt binnen weniger Minuten für einen Frischluftausgleich und reduziert die Feuchtigkeit im Innenraum Ihres Wohnmobils oder Wohnwagens deutlich. Gerade in der Wintersaison sollten Sie sich keinesfalls auf gekippte Luken und Fenster verlassen da ein wirklicher Luftaustausch mit dieser Maßnahme nicht erfolgt und obendrein ein weitaus höherer Verbrauch an Energie entsteht. Besonders wichtig ist die Frischluftzufuhr am Morgen, da sich in der Nacht nicht nur Feuchtigkeit aus Ihrer Kleidung oder den Schuhen, sondern auch aus der Atemluft absetzt und die Raumfeuchte um bis zu 20% erhöht. Wenn Sie bereits muffigen Geruch bemerken oder die schwere und sehr feuchte Luft spüren, können Sie von einer bereits erfolgten Schimmelbildung im Wohnwagen ausgehen und sollten vor allem die Raumecken und Areale hinter Einbauschränken oder den Betten auf Stockflecken und Kondenswasser kontrollieren. Dauerlüften während der Wintersaison ist eine Maßnahme, mit der Sie Vorbeugung gegen Schimmel betreiben und für frische, warme Raumluft in Ihrem Wohnmobil sorgen.

Frischluft und Heizen im Wohnwagen

Viele Camper gehen davon aus, dass bei weit geöffneten Luken, Fenstern und der Tür am Wohnwagen sämtliche warme Luft entweicht und die Räume anschließend eisig kalt sind. Dies ist nicht der Fall, denn beim Stoßlüften bleibt ein Großteil warmer Luft im Raum enthalten, sodass Sie beim anschließenden Heizen nicht lange auf die angenehme Temperierung im Wohnmobil warten müssen. Sie können während Ihrer Abwesenheit für Frischluft sorgen und Ihr Wohnmobil durchlüften, während Sie Brötchen zum Frühstück holen oder sich mit der Familie ein paar Minuten im Freien aufhalten. Genießen Sie die Wintersaison auf dem Campingplatz in vollen Zügen und vergessen nicht, dass frische Luft nicht nur gute Laune macht, sondern auch eine effektive Vorbeugung der gefürchteten und gesundheitsgefährdenden Schimmelbildung ist. Energieeffizientes Heizen basiert auf der regelmäßigen Zufuhr von Frischluft, da sich saubere Luft viel schneller erwärmt als die in kleinen Räumen schnell abgestandene Luft.

Mit regelmäßigem Lüften per Stoß sorgen Sie in der Wintersaison für frische Luft im Wohnwagen und beugen Kondenswasser und damit verbundener Bildung von Schimmel vor. Obendrein senken Sie die Heizkosten, da sich frische Luft viel schneller erwärmt und die angenehme Temperierung in Ihrem Camper ermöglicht. Lüften Sie Ihr mobiles Zuhause mindestens dreimal täglich, so behalten Sie ein angenehmes Raumklima und sparen dabei auch noch Energie.

 

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Batterien für das Wohnmobil - Welche Caravanbatterie ist die Richtige?

Batterien fungieren mittlerweile als weit mehr als reine Starterakkumulatoren und stille Helfer in der Not. Was Caravan-Besitzer bereits seit vielen Jahren wissen, erweckt spätestens seit dem Boom der Elektromobilität auch zunehmend das Interesse der Industrie. Nahezu jeder Caravan besitzt mindestens zwei Wohnmobil-Batterien. Die Starterbatterie im Motorraum sorgt in erster Linie für die Versorgung des Caravan-Anlassers, Lichtes und Radios. Dieser Akku wurde im Detail dazu konzipiert, innerhalb weniger Sekunden mehrere hundert Ampere zu liefern, sollten jedoch maximal 10 bis 20 Prozent entladen werden. Die zweite Batterie, die Wohnmobil-Batterie, versorgt dagegen Licht, TV, Wasserpumpe, Kühlschrank und Co. mit ausreichend Strom. Diese Caravan-Batterie liefert über einen längeren Zeitraum zuverlässig Strom und muss nicht immer zwangsläufig voll geladen werden. Um die Stromzufuhr dennoch aufrecht zu erhalten, gibt es spezielle Caravan-Versorgungsbatterien, die dazu gebaut wurden, über viele Stunden vergleichsweise wenig Ampere zu liefern und potentiell zwischen 50 und 80 Prozent entladen werden können. Zu unterscheiden ist dabei zwischen insgesamt vier Caravan-Batterie-Typen:

  1. Nassbatterien: Ob im Caravan, PKW oder auf dem Boot - Nassbatterien sind bis heute sehr weit verbreitet. Ihre Technologie basiert auf einer positiven sowie einer negativen Blei-Platte, welche zusammen mit verdünnter Schwefelsäure als Elektrolyt-Flüssigkeit interagieren.
  2. AGM-Batterien: AGM-Batterien basieren auf dem selben Prinzip, jedoch wird die Elektrolyt-Flüssigkeit in einem Glasflies gebunden.
  3. Gelbatterien: Bei Gelbatterien sind die Blei-Platten etwas dicker und die Elektrolyt-Flüssigkeit wird innerhalb eines Gels gebunden.
  4. Lithiumbatterie: Lithium Akkus sind vorrangig aus der Smartphone-Technologie bekannt, erobern aber zunehmend den Bereich der Elektromobilität. Die spezielle Technologie, auch LiFePo4 genannt, ähnelt der klassischen Blei-Säure-Technologie, wenn sie ihr auch klar überlegen und unter anderem aus diesem Grund aktuell noch sehr teuer ist.

Unbedingt zu beachten - Ladezyklus und Zyklenfestigkeit

Egal um welche Art von Wohnmobil-Batterie es sich handelt, sie muss von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden. Die individuellen Ladezyklen können dabei stark untereinander variieren und sind von Hersteller zu Hersteller sowie von Modell zu Modell verschieden. Der Zyklus wird vom Hersteller festgelegt und als Zahl angegeben - so kann es beispielsweise sein, dass eine Batterie zwei mal zur Hälfte entladen und anschließend wieder aufgeladen, oder auch einmal komplett entladen werden muss. Die Zyklenzahl wiederum gibt an, wie viele Ladezyklen eine Wohnmobil-Batterie weitestgehend unbeschadet überstehen kann. Werden so zum Beispiel 700 Ladezyklen angegeben, bedeutet das, dass die Wohnmobil-Batterie nach 700 Ladezyklen noch 70 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität besitzt.

Um eine möglichst lange Lebensdauer zu gewährleisten wird der Caravan idealerweise mit besonders zyklenfesten Wohnmobil-Batterien ausgestattet.

Die gängigsten Wohnmobil-Batterien im Detail Vergleich

Da das Elektrolyt in Wohnmobil Nassbatterien komplett flüssig ist, ähneln sie gewöhnlichen Starterbatterien. Der Unterschied liegt lediglich in der Dicke der Blei-Platten sowie in der Legierung der Metallgitter. Zyklenfeste Nassbatterien verfügen zudem über eine Legierung mit Antimon. Vorteilhaft ist in jedem Fall der geringe Preis sowie die recht einfache Ladetechnik. Zu beachten ist allerdings, dass Wohnmobil-Nassbatterien maximal zur Hälfte entladen werden sollten, da sonst eine vorzeitige Alterung und Abnutzung riskiert wird. Zudem sollte der Säurestand regelmäßig geprüft und gegebenenfalls Wasser nachgefüllt werden, was diese Art von Batterien recht wartungsintensiv macht. Diese Wohnmobil-Batterien sollten möglichst regelmäßig genutzt werden, ansonsten kann es zur Sulfatierung und zum Kurzschluss kommen. Wird der Caravan beispielsweise im Winter stehen gelassen, sollte er an das Stromnetz angeschlossen werden. Ist dies nicht möglich, laden Sie die Batterie zuvor komplett auf und trennen sie anschließend alle elektronischen Verbraucher ab.

AGM-Batterien sind dagegen wesentlich unempfindlicher gegenüber Tiefenentladung. Sie entladen sich kaum, laufen nicht aus und sind dazu wartungsfrei, allerdings reagieren sie stark auf Hitze und benötigen ein spezielles Ladegerät. Perfekt eignen sie sich für längere Standzeiten, da nur eine geringe Selbstentladung stattfindet.

Ähnlich verhält es sich mit Blei-Gel-Batterien, wobei diese warme Temperaturen besser vertragen als extreme Kälte und sich somit ausschließlich für den Urlaub im Frühjahr, Sommer oder Herbst eignen.

Hilfreiche Tipps zum Laden und Gebrauch

  • Achten Sie auf die richtige Ladekennlinie! Das Ladegerät sollte unbedingt Ihrem verwendeten Wohnmobil-Batterietyp entsprechen und sein Ladestrom mindestens 10 Prozent der Akku-Gesamtkapazität betragen.
  • Schaffen Sie eine möglichst kühle Umgebung. Je wärmer die Umgebung, desto schneller entlädt sich die Caravan-Batterie von selbst. Nutzen Sie gegebenenfalls einen Wärmesensor.
  • Vermeiden Sie nach der Nutzung ein zu schnelles Aufladen, denn dies sorgt für eine rasche Zersetzung der Sulfatschicht.
  • Vermeiden Sie es, Caravan-Batterien komplett zu entladen.
  • Überbrücken Sie längere Standzeiten indem Sie den Caravan möglichst ans Stromnetz anschließen, regelmäßig nachladen oder alle Verbraucher vorübergehend abtrennen

                                   

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Haustiere benötigen Ausweis im Ausland Kennzeichnungspflicht für Vierbeiner

In der EU gilt eine Kennzeichnungspflicht für Haustiere, deswegen dürfen Sie im Urlaub die Ausweispapiere für Ihr Tier nicht vergessen. Informieren Sie sich vorher über die Bestimmungen.Wer sein Haustier auf eine Auslandsreise mitnehmen will, muss laut ÖAMTC viele Vorschriften beachten. Seit Juli 2011 muss das Tier mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein und außerdem über einen EU-Heimtierausweis verfügen. Der Ausweis muss Angaben zum Tier, seinem Besitzer und der durchgeführten Tollwutimpfung enthalten. Außerdem empfiehlt der ADAC sikch rechtzeitig über die Vorschriften zu informieren und mindestens einen Monat vor der Abreise an die Impfungen beim Tierarzt zu denken.

Welche Länder haben besondere Reisebestimmungen für Haustiere?

In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta ist bei Hunden eine Behandlung gegen Bandwürmer Pflicht. Nicht-EU-Länder haben weitere länderspezifische Besonderheiten. Bei der Wiedereinreise in die EU aus Ländern wie zum Beispiel Norwegen, der Schweiz, Australien, den USA und Kanada gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU. Ansonsten muss für alle anderen Länder noch vor der Abreise in Deutschland ein Tollwut-Antikörpertest durchgeführt werden.

 

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